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Happy 1st Anniversary to us

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Den eSport gibt es in Ludwigsburg nun seit genau einem Jahr, für uns ein Grund zum Feiern!
Denn was sich in der relativ kurzen Zeit alles ereignet hat, damit hätte niemand von uns gerechnet. Doch der Reihe nach…

Die Geburtsstunde

..noch orientierungslos

In der zweiten Semesterwoche des Sommersemesters 2016 der PH hingen plötzlich Aushänge in sämtlichen Gebäuden des Campus: schwarze Schrift auf weißem Grund, ein prägnantes, grünes Logo in der Mitte. Noch in derselben Woche sollte Mittwoch abends ein Einführungstreffen für eine eSports-AG stattfinden.

Erster Flyer der eSports-AG

Offizielle, erste Ankündigung der eSports-AG Ludwigsburg

Am 20.04.2016 ging ich also um kurz vor 6 über den Campus und war auf die beiden ominösen Herren Behrens und Stegmaier gespannt, die dieses Treffen organisiert hatten und die AG leiten würden. Den Raum suchend traf ich zum ersten Mal unseren bisherigen Ligaspieler AgatheBauerr – Orientierungslosigkeit verbindet!

Beim Einführungstreffen

Als wir den Raum schließlich fanden, waren wir eine der ersten, vorne standen bereits zwei Jungs meines Alters, Niklas und Nico wie sich herausstellte – Niklas Behrens und Nico Stegmaier.
Nach und nach füllte sich der Raum mit Studierenden, die alle so aussahen, als wüssten sie nicht genau was sie erwarten sollten. Einige „Was studierst du?“, „Was zockst du?“, „Ah cool, schon von dem Update gehört?“ später, schlenderte tiefenentspannt und mit einem motivierten, zielstrebigen Gang ein Mensch in Anzug in den Raum und setzte sich in die letzte Reihe. Für Niklas und Nico wohl das Zeichen, nach einem kurzen Blick auf die Uhr mit ihrer Präsentation zu beginnen.

Die beiden stellten ihren Plan einer entspannten eSports-AG vor, die wöchentlich zur selben Zeit stattfinden sollte und erklärten deren grobe Struktur. Es würde vorerst lediglich League of Legends angeboten werden, aber mit dem Plan die Spieleliste rasch zu erweitern, sofern genügend (organisatorische) Ressourcen zur Verfügung ständen.
Der Businessmensch kann nur zufrieden genickt haben, als die beiden ihre kurze Präsentation beendet hatten. Es wurde noch vereinzelt über mögliche, weitere Spiele diskutiert, die weiterhin Interessierten trugen sich mit einigen Reallife- und Ingamedaten in eine Liste ein und man freute sich auf das Treffen in der nächsten Woche. Vor PCs. Mit League of Legends.

Das erste AG-Semester

Ein bunter Mix Studierender traf sich dann auch zu den ersten Treffen, das Kennenlernen klappte durch den Rahmen der AG und das Spiel wie von selbst. In einer der ersten Wochen stellte sich außerdem heraus, dass der Businessmensch im Anzug der Leiter des Zentrum für Medien und Informationstechnologie (MIT) der PH, Herr The war, der dankenswerterweise die AG initiierte, uns schon bald das Du anbot und nicht selten auch die ein oder andere Runde mitspielte.
Man lernte, vor Ort zusammen zu spielen, schon nach kurzer Zeit fiel auf, wenn jemand fehlte, denn wir freundeten uns rasch an. Mit einem Geschlechterverhältnis der eSports-Fans von etwa 4:1, blieben wir an einer Pädagogischen Hochschule mit einem circa umgekehrten Verhältnis allerdings immer eine überschaubare Gruppe, sodass wir das erste Semester rein dafür nutzten, unseren Spaß an League of Legends miteinander zu teilen.

Das zweite AG-Semester = Wow!

Erste Semesterwoche: Das erste AG-Treffen mit überwiegend bekannten Leuten findet statt, an dem wir beschließen, nur zwei Tage später gemeinsam zur Podiumsdiskussion „SPORT TALK 20: Faszination eSport – Wann wird Computerspielen olympisch?“ der Sportregion Stuttgart zu fahren und außerdem nur einen weiteren Tag später mit gleich zwei Teams am Magdeburger LoL-CityCup teilzunehmen. Beide Events waren volle Erfolge. Wir gingen bereichert aus der Podiumsdiskussion, konnten enorm viele Kontakte knüpfen und unser erstes Team setzte sich sogar gegen die sechs anderen Teams des Cups durch.

Die Podiumsteilnehmer der Diskussion

Namhafte Gesichter auf dem Podium des SPORT TALK 20

Gruppenfoto beim SPORT TALK 20

Unser Gruppenbild vom SPORT Talk 20 – geschossen von Daniel „L-KiNG“ Luther

Leiter von eSports Ludwigsburg und eSport Uni Bayreuth

Networking kann so einfach sein

Test einer VR-Brille

Dennis testet die Oculus Rift und ist voll in seinem Element

Oft denke ich darüber nach, was wäre, wenn wir bei diesen Events nicht vertreten gewesen wären. Denn so kamen wir zur UEG, unser erstes Team nahm an deren zweiter LoL-Liga mit wöchentlichen Matches teil, wir kamen dadurch zum Streaming, lernten im Februar in Bayreuth die Vertreter der anderen Vereine und Hochschulgruppen kennen und nun plant man gemeinsame Aktionen.
Wir stellen uns innerhalb der AG neu auf, planten ein Private Viewing des WORLDS 2016 Finales und weitere gemeinsame Ausflüge. Wir wuchsen innerhalb der AG zusammen, nicht wenige von uns sprechen von der eSports-AG als kleine, zweite Familie. Und auch ich habe in der AG so viele und so gute Freunde kennengelernt wie bisher nirgends sonst.

Reflexive Reflektiertheit

Dieser Beitrag war nicht geplant, er entstand aus einem fixen Gedanken heraus. Und während ich ihn schrieb, wurde mir klar, wie wichtig dieser Gedanke für mich war. Evtl. bin ich gerade auch ein klein wenig sentimental, aber nur vielleicht 😉

Daher bleibt nun auch das obligatorische DANKE nicht aus. Danke allen, die die eSports-AG und nun schließlich auch eSports Ludwigsburg durch ihr Interesse, ihre Teilnahme, ihren Beitrag und ihre Unterstützung zu dem haben werden lassen, als was es sich jetzt präsentieren kann. Danke denjenigen, auf die ich zählen und die ich ganz besonders in mein Herz schließen durfte. Danke Nico, dass ich dich seit Monaten als meinen Fels in der AG-Brandung sehen darf.
Und natürlich Alles Gute zu deinem Geburtstag, der genau auf den Jahrestag der AG fällt, Dennis.

Auf ein gutes, ereignisreiches und spannendes zweites Jahr zusammen mit den Verrückten von eSports Ludwigsburg, den anderen eSports-Hochschulgruppen und -Vereinen und unseren wertvollen Partnern. Prost!

– Robin

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